Tourismus

In den letzten Jahren hat sich auch in Nordhorn der Tourismus zu einem signifikanten Wirtschaftsfaktor entwickelt. Es reicht aber nicht aus, der Stadt einen schönen Namen wie „Wasserstadt im Grünen“ zu geben. Es müssen auch die entsprechenden Angebote geschaffen werden. Wasserstadt bedeutet nicht zwangsläufig, dass in der Innenstadt ein Hafenbecken ausgehoben werden muss.

Wasserstadt kann auch bedeuten, die vorhandenen „Wasserstraßen“ in Nordhorn und Umgebung attraktiver zu gestalten.

Weiterhin fordert die IPG, dass die Grundlagen bereitgestellt werden, die zum Bau eines Campingplatzes in Nordhorn notwendig sind. Hier müssen Anreize geschaffen werden, die nicht darauf abzielen, dass Investoren von hohen Erschließungskosten oder von konstruierten Forderungen wie einen Lärmschutzwall abgeschreckt werden. Es muss Klarheit geschaffen werden, was beim Bau eines Campingplatzes zu beachten ist und mit welchen realistischen und nicht bewusst überzogenen Kosten zu rechnen ist.

Die fantasielose uns abweisende Aussage der Verwaltung, dass es hinter der Grenze den Campingplatz „De Papillon“ gibt, kann und will die IPG nicht als Argument gelten lassen dass die Planung eines Campingplatzstandortes zur Zeit nicht notwendig ist.

Der Rat stellt immer wieder für Einzelprojekte Mittel zur Verfügung, um den Tourismus zu stärken. (mehrfache Erhöhung des VVV-Etats, Zuwendungen Graf-Ship, Kloster Frenswegen, Tierpark etc.) Dieser Mitteleinsatz nach dem Gieskannenprinzip ist wenig zielführend.                                                                   
Es fehlt an einem Entwicklungskonzept, an dem sich alle Akteure (Wirtschaftsförderung, VVV, Vereine, private Anbieter etc.) orientieren können. Das Leitbild der Stadt Nordhorn zum Thema Freizeit Tourismus/Sport/Kultur ist 15 Jahre alt und dringend überholungsbedürftig

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